Das Fenster zum Hof neu gesehen beim Vimeo Festival

Wer kennt ihn nicht, den Film-Klassiker „Das Fenster zum Hof“ von Alfred Hitchcock? Beim Vimeo Festival + Awards konnte man ihn in neuer Form kennen lernen: Verkürzt auf knapp 3 Minuten und natürlich digital sehr geschickt bearbeitet.

Der luxemburgische Filmemacher Jeff Desom hat dazu alle Szenen genommen, bei denen in Hitchcocks Film durch das Fenster in den Hinterhof geblickt wird und diese so arrangiert, dass alle Handlungen in einem einzigen Panorama sichtbar werden. Dabei verbinden sich die originalen Filmszenen so gut, dass die digitale Bearbeitung im Grunde gar nicht mehr auffällt.

In diesem Sinne verstehen auch wir unsere Arbeit bei TimeRay Visualisierungen: Digitale Bildbearbeitung, die den Fokus ganz auf den Gegenstand oder die Handlung selbst legt und nicht die (digitalen) Effekte in den Vordergrund rückt.

Wer mehr über den Filmemacher Jeff Desom erfahren möchte, findet ein Interview mit ihm (in englischer Sprache) auf One Small Window. Sein Film wurde übrigens Sieger bei den Vimeo Awards 2012 in der Kategorie „Remix“.

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Liquid Simulation auch im B2B-Bereich? Unbedingt!

Zum Wasser haben wir Menschen eine ganz besondere Beziehung. Wir brauchen es nicht nur zum Leben, wir halten uns auch gerne in der Nähe von Gewässern auf. Ein Leben am Wasser oder zumindest der Urlaub am Meer ist für viele ein Traum.

In der Werbung wird dieser Umstand seit langem schon für das Marketing von Konsumgütern eingesetzt: Produkte werden am Wasser inszeniert oder gleich entsprechend benannt. Man denke nur an das Parfum „Cool Water„, das seit 1988 auf dem Markt ist. In den 1970er Jahren wurde die Seifenmarke „Fa“ mit der „wilden Frische  von Limonen“ beworben und mit Bildmotiven unterlegt, die das Meer sowie Wasserfälle zeigten.

Demgegenüber gibt man sich im B2B-Bereich bis heute eher zurückhaltend, was die Inszenierung von Produkten betrifft. Überwiegend lässt man die Produkte für sich sprechen und vertraut auf die Überzeugungskraft der technischen Spezifikationen.

Dabei gibt es auch hier Möglichkeiten, mehr oder weniger subtil die Faszination des Wassers in die Werbebotschaft zu integrieren. Ein (statisches) Beispiel haben wir hier im Blog schon gezeigt: Eine Pumpe auf einer Wasserfläche platziert. Flüssigkeiten lassen sich aber auch in Bewegung simulieren (Liquid Simulation), wie das folgende Video demonstriert. Dabei haben wir in mehreren Durchläufen Variationen bei den Farben und der Fließgeschwindigkeit vorgenommen, um unterschiedliche Wirkungen zu testen.


Eingesetzt werden kann die Flüssigkeitsdarstellung in 3D (wie hier mit der Software Phoenix FD erstellt) um gezielt Funktionsabläufe von Pumpen oder Förderanlagen zu illustrieren, oder auch um eine optische Wirkung zu erzeugen, die stärker ins Emotionale zielt. Wir Menschen haben eben diese besondere Beziehung zum Wasser.

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Gras darüber wachsen lassen: Anzeige des Monats März im Industrieanzeiger

Gras über eine Sache wachsen zu lassen ist üblicherweise der Ausdruck dafür, einen Sachverhalt möglichst unsichtbar zu machen bzw. ihn aus dem Gespräch zu nehmen. Im Rahmen von Werbung und Visualisierung ist aber meist genau das Gegenteil gewollt: Die Agentur MüllerHocke (Bad Saulgau) dachte sich deshalb für Knoll Maschinenbau ein Anzeigenmotiv aus, bei dem eine Pumpe vollständig von Gras überwachsen sein sollte, um sie erst recht ins Gespräch zu bringen!

Umgesetzt wurde die Idee von uns, d. h. von TimeRay Visualisierungen. Das Ergebnis ist als Industrieprodukt noch eindeutig erkennbar, erscheint aber in völlig ungewohnter Form und wird damit zum Blickfang. Zugleich ist die optische Ummantelung mit Gras ein Hinweis auf die Umweltfreundlichkeit der Pumpe, die als besonders energieeffizient positioniert werden sollte.

Dieses Anzeigenmotiv wurde nun von der Zeitschrift Industrieanzeiger zur „Anzeige des Monats März“ gewählt. In der Begründung dieser Auswahl heisst es u. a.: „Über diesen Produktbezug hinaus trägt die Farbe Grün und die Darstellung im Stile der Pop Art zur Belebung des Firmenimages bei, nämlich indem Assoziationen wie jung, dynamisch, aktuell, umweltbewusst anklingen.“

Darüber freuen auch wir uns bei timeRay Visualisierungen. Bei der Realisierung der Idee mussten wir einige Versuche machen, bis die richtige Anmutung hinsichtlich Farbton und Höhe des Graswuchses unter Wahrung aller Konturen der Pumpe erreicht war. Zudem haben wir zur Verbesserung der Tiefenwirkung einen leichten Schatteneffekt integriert. Die Ansicht im Detail zeigt, wie genau dabei gearbeitet wurde: Wir haben buchstäblich Gras darüber wachsen lassen…

 

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3D-Effekt und 3D-Visualisierung: Mit oder ohne Brille?

Filme oder Fernsehen in 3D sind derzeit viel im Gespräch. Aktuell wurde gerade James Camerons Film „Titanic“ (aus dem Jahr 1997) aufwendig in 3D umgewandelt und wieder in die Kinos gebracht. Die Technik die dahinter steht ist phänomenal. Allerdings sorgt der Begriff „3D“ bisweilen für Unklarheit: Was genau ist damit gemeint?

Es gibt zwei verschiedene Auffassungen für diesen Begriff. Erstens ist damit die Erzeugung räumlicher Tiefe gemeint, die durch das Übereinanderlegen zweier Bilder entsteht. Für das blosse Auge erkennbar sind solche Bilder an ihren rot-grünen Rändern (wie oben im Bild gut erkennbar). Um diese räumliche Wirkung sehen zu können, benötigt man eine spezielle Brille.

Zweitens meint der Begriff die dreidimensionale Darstellung eines Objektes über seine Position im Raum. Mit dieser Technik arbeiten wir bei TimeRay Visualisierungen. Zur Betrachtung solcher Bilder bzw. Animationen sind natürlich keine speziellen Brillen erforderlich. Dafür erlaubt diese Technik die grenzenlose Bewegung in digital erzeugten Räumen und das Betrachten der darin enthaltenen Objekte aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln.

Ein Beispiel dafür ist die Visualisierung einer Pumpe vor ganz unterschiedlichen Hintergründen, wie wir das im letzten Artikel gezeigt haben. Alternativ sehen Sie hier eine Maschine als 3D-Visualisierung: Nicht fotografiert, sondern als Animation im Computer erstellt.

Foto-Hinweise:
Mount Everest in 3D (oben) von pinboke_planet auf Flickr, Lizenz: CC BY 2.0
Maschine der Firma Stahl (unten) visualisiert von timeRay, alle Rechte vorbehalten

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Industrieprodukte visualisieren: Mit 3D perfekt in Szene setzen

Pumpe auf Wasserfläche visualisiert von timeRay

Wenn eine Pumpe scheinbar auf dem Wasser schwebt, ist das ein Blickfang mit dem sich Aufmerksamkeit erzeugen lässt. Dieses Beispiel zeigt einen wichtigen Leistungsbereich der Visualisierung in 3D: Produkte perfekt in Szene zu setzen.

Eine Branche die schon lange auf diesen Trend setzt, ist der Automobil-Bereich. Hier werden sehr häufig gar keine echten Fahrzeuge mehr inszeniert, sondern sog. Renderings in 3D mit natürlichen Hintergrundmotiven so verbunden, dass der Betrachter Realität und Fiktion nicht mehr unterscheiden kann. Der Grund für diese Vorgehensweise ist einfach: Mit 3D-Visualisierungen lassen sich in erheblichem Umfang Kosten sparen.

Aber auch Branchen wie der Maschinenbau oder die Medizintechnik, die ihre Produkte nicht vor fremdländisch exotischen Kulissen inszenieren müssen, profitieren von Visualisierungen in 3D, wenn ihre Produkte perfekt ausgeleuchtet und in allen Einzelheiten präsentiert werden. Dabei kann der Hintergrund je nach Einsatzzweck unterschiedlich ausfallen: Sei es als Blickfang (wie oben gezeigt) oder auch ganz dezent, um den Fokus allein auf das Produkt an sich zu richten.

Pumpe vor neutralem Hintergrund timeRay

Bei TimeRay Visualisierungen können wir Ihnen auf jeder Ebene helfen. Sprechen Sie mit uns, wir beraten Sie gerne. Die beiden Abbildungen dieses Artikels zeigen eine Pumpe von KNOLL Maschinenbau.

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