Warum die Mondladung echt war: Die Video-Technik damals und Animationen heute

Die heutigen Standards der Bild- und Animations-Technik sind so hoch, dass wir darüber leicht vergessen, dass dies noch vor wenigen Jahrzehnten ganz anders aussah. Ein schönes Beispiel dafür liefern die nicht verstummen wollenden Verschwörungstheorien darüber, dass die Mondlandung der Amerikaner im Jahr 1969 gar nie stattgefunden hat, sondern in einem Filmstudio nachgestellt wurde.

Offenbar reichte das mitgebrachte Mondgestein nicht aus, um die Verschwörungstheoretiker und Skeptiker zu überzeugen. Nun gibt es ein ganz neues, und wie wir finden sehr plausibles, Argument dafür, dass die Mondlandungen echt waren: Denn die Filmaufnahmen, die auf dem Mond gemacht wurden, wären mit dem Stand der Technik der späten 1960er Jahre niemals in einem Studio zu simulieren gewesen, sagt S. G. Collins, ein Mann vom Fach (Filmemacher und Regisseur).

Schon die Lichtverhältnisse wären mit der damaligen Beleuchtungstechnik nur schwer nachzustellen gewesen. Scheitern aber musste das Vorhaben am Bewegungsmuster der Astronauten beim „Gehen“ auf dem Mond, wofür man sehr viel schneller hätte filmen müssen, um es dann in Zeitlupe wiederzugeben. Mit nur wenigen kurzen Sequenzen hätte man das schaffen können, nicht aber bei den teilweise stundenlangen Dokumentationen diverser Spaziergänge auf dem Mond.

Hier das bemerkenswerte Video dazu von S. G. Collins (in englischer Sprache):

Wirklich interessant ist, dass es im Jahr 1969 möglich war, drei Männer zum Mond zu befördern und wieder sicher zurück zur Erde zu bringen, nicht aber einen Film zu drehen, bei dem annähernde Schwerelosigkeit zu simulieren gewesen wäre.

Bei TimeRay Visualisierungen brauchen Sie dazu heute weder Astronauten noch ein Studio und erst recht keine Kameras: Wir machen Ihnen das alles im Computer…

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Reale Filmtechnik und 3D kombiniert: Auf die Balance kommt es an

Was kann man schon von einem Video für das Stadtmarketing erwarten? Selbst wenn es für eine Metropole wie Montreal gemacht ist, dürfte es kaum der Klischee-Falle entgehen, weil konservative Auftraggeber ihre Stadt meist nur „von ihrer schönsten Seite“ gezeigt haben wollen.

Die Agentur FAKE Digital Entertainment (mit Sitz in Montreal!) hat sich der Aufgabe gestellt und sie mit Bravour gelöst: Die Klischees werden zwar alle brav bedient, zugleich aber auch ironisch gebrochen. Als Stilmittel bringt der Einsatz von 3D-Visualisierungen ein hohes Maß an Dynamik in das Video, was in einen bewussten Kontrast zur ansonsten sehr konventionell ausgelegten Abfolge der Bilder gestellt wurde.

Darüber hinaus ist das gesamte Video in Richtung der Polaroid-Optik getrimmt, wie wir sie etwa von Instagram kennen. Der Retro-Look verunsichert den Betrachter, weil stellenweise nicht mehr klar ist, ob die gezeigten Bilder aus der Gegenwart oder der Vergangenheit stammen.

Insgesamt finden wir das Video in technischer Hinsicht sehr gelungen. Abzuwarten bleibt, ob sich im Film-Bereich die hier verwendete Retro-Optik wird breiter durchsetzen können, so wie wir das im Bereich der Fotografie am Beispiel von Instagram gerade erleben.

Was den Einsatz bzw. die Abmischung der 3D-Animationen mit den realen Filmsequenzen betrifft, hätten wir von TimeRay Visualisierungen uns stellenweise eine Spur weniger Tempo gewünscht: Manche der Überleitungen wirken eine Spur zu hastig.

Insgesamt aber zeigt uns FAKE Digital Entertainment mit diesem Video eine richtungsweisende Arbeit, die „sensationell gut gemacht ist“, wie Michael Seiler findet. Was denken Sie?

 

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TimeRay Visualisierungen auf Scribd: Unser „Fächer“

Werbung ist wichtig und die visuelle Gestaltung entscheidet maßgeblich über den Erfolg der einzelnen Maßnahme. Wir von TimeRay Visualisierungen haben in diesem Jahr dazu einen Prospekt in ungewöhnlicher Form machen lassen: Ein Querformat aus übereinander liegenden Seiten, die mit einer einzelnen Niete zusammen gehalten werden.

Das Ergebnis ist ein „Fächer“ der besonderen Art. Die Datei dazu haben wir auf Scribd hochgeladen, so dass die Inhalte auch online jederzeit abrufbar sind. Wenn Sie den Fächer im Original besitzen möchten, schicken wir Ihnen gerne ein Exemplar zu (solange der Vorrat reicht). Eine E-Mail mit Ihrer vollständigen Adresse oder das Ausfüllen unseres Kontaktformulars genügt und Sie bekommen Post von TimeRay.

Beim Entwurf und der Gestaltung des Fächers hat uns die Agentur „für starke Ideen“, von Helden und Gestalten (Stuttgart), unterstützt.

 

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Wie der Joghurt in den Becher kommt: Funktionsabläufe visualisiert am Beispiel einer Pumpe

Moderne Produkte können sehr komplex sein und nicht immer erschließt sich dem Betrachter ihre Funktionsweise auf Anhieb. Mit Texten, Präsentationen oder auch ganzen Handbüchern kann hier geholfen werden, doch immer mehr Menschen nehmen sich nicht mehr die Zeit dafür. Sie wollen unmittelbar sehen und verstehen, wie ein Produkt bzw. eine Maschine funktioniert.

Aber selbst gefilmte Produkt-Demonstrationen können vielfach nicht wirklich sichtbar machen wie ein Ablauf konkret funktioniert. Pumpen sind dafür ein Beispiel: Es gibt sie in sehr vielen Formen und mit den unterschiedlichsten Funktionsprinzipien. Wie sie im Einzelnen genau funktionieren lässt sich mit herkömmlichen Methoden jedoch nicht sichtbar machen.

Hier kommt die 3D-Visualisierung in Form der Animation ins Spiel. Mit ihr gelingt nicht nur die fotorealistische Darstellung des Objektes, sondern auch das sichtbar machen der Funktion, vom Eingang des Transportmediums über den Pumpvorgang selbst bis hin zum Abfüllen.

Im konkreten Fall wurde für KNOLL Maschinenbau (Bad Saulgau) eine Exzenterschneckenpumpe der Serie MX in aufgeschnittener Form visualisiert und dabei als Transportmedium Fruchtjoghurt mit Stückigkeiten gewählt. Die Herausforderung lag darin, nicht nur den Funktionsablauf sichtbar werden zu lassen, sondern auch die Konsistenz der Flüssigkeit mit den in ihr enthaltenen Fruchtstücken möglichst realistisch  darzustellen.

Seitens KNOLL Maschinenbau als Auftraggeber wurde darauf Wert gelegt, das Video möglichst kurz zu halten, dabei aber alle dargestellten Etappen des Pumpvorgangs zeitlich exakt der Realität entsprechen zu lassen.

Die Umsetzung durch TimeRay Visualisierungen erfolgte mittels mehrerer Software-Programme zur 3D-Visualisierung. Das Ergebnis ist eine anschauliche Darstellung der Funktionsweise einer Exzenterschneckenpumpe, mit der gezeigt werden kann, dass die MX-Pumpe nicht nur zum Transport, sondern auch zum (exakten) Dosieren verwendet werden kann.

Zudem ist das Video darauf ausgelegt, auf den unterschiedlichsten Endgeräten bzw. bei diversen Anlässen zum Einsatz zu kommen. Sowohl auf Smartphones mit ihren relativ kleinen Bildschirmen, als auch auf Tablets oder am PC sollte das Funktionsprinzip gut sichtbar werden. Darüber hinaus wird die Animation auf Messen und anderen Veranstaltungen gezeigt werden.

Mit dieser Animation ist KNOLL Maschinenbau in der Lage, kurz und präzise das Funktionsprinzip dieser Pumpe zu demonstrieren. Komplexität ist kein Thema mehr und alle Betrachter werden verstehen, wie der Joghurt in den Becher kommt.

 

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3D-Visualisierungen im Katalog von IKEA? Fast schon 25 % aller Abbildungen!

Jetzt im Spätsommer landet wieder der IKEA-Katalog in vielen Briefkästen. Weltweit werden davon über 200 Millionen verteilt werden. Doch was die Betrachter nicht wissen: Ein nicht unerheblicher Teil der Abbildungen sind keine echten Fotos. Was täuschend echt aussieht, sind vielfach 3D-Visualisierungen, die im Computer erzeugt wurden.

Rund ein Viertel aller Abbildungen im aktuellen Katalog (Jahrgang 2013) sind davon betroffen. Warum macht IKEA das?

Bei IKEA geht es schlicht darum Kosten zu sparen. Das Problem sind dabei nicht die Fotografien, sondern der Aufwand für den Aufbau der Einrichtungen. Dieser Aufbau kostet Zeit, zudem landen viele der verwendeten Artikel anschließend auf dem Müll.

Darüber hinaus möchte IKEA in seinem Katalog länderspezifischen Vorlieben Rechnung tragen können, so dass in einem Teil der Auflage mehr dunkle Hölzer, in einem anderen mehr helle Hölzer zum Einsatz kommen. Am Computer sind solche Variationen leichter und schneller erstellt als durch den Auf- und Abbau vollständiger Interieurs.

Die ersten Versuche in diese Richtung startete IKEA im Jahr 2005: Damals wurde ein per Computeranimation (CGI) simulierter Stuhl in den Katalog eingeführt und es passierte – nichts! Niemand bemerkte, dass da ein Objekt nicht als Fotografie eingefügt worden war.

Wer seine Fähigkeiten in der Unterscheidung von Fotografie und 3D Visualisierung testen möchte, kann dies beim Wall Street Journal tun. Der Artikel dort, aus dem wir unsere Informationen für diesen Text bezogen haben, enthält ein kleines Quiz.

Die Abbildungen zu diesem Artikel sind natürlich echte Fotografien, aufgenommen in einem japanischen IKEA-Kaufhaus von midorisyu und gezeigt auf Flickr (CC BY 2.0). Und Sie wissen ja, dass Sie bei TimeRay Visualisierungen immer gut beraten sind, egal ob es um 3D Visualisierungen oder die High-End Bildbearbeitung von Fotografien geht.

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