3D-Visualisierungen im Katalog von IKEA? Fast schon 25 % aller Abbildungen!

Jetzt im Spätsommer landet wieder der IKEA-Katalog in vielen Briefkästen. Weltweit werden davon über 200 Millionen verteilt werden. Doch was die Betrachter nicht wissen: Ein nicht unerheblicher Teil der Abbildungen sind keine echten Fotos. Was täuschend echt aussieht, sind vielfach 3D-Visualisierungen, die im Computer erzeugt wurden.

Rund ein Viertel aller Abbildungen im aktuellen Katalog (Jahrgang 2013) sind davon betroffen. Warum macht IKEA das?

Bei IKEA geht es schlicht darum Kosten zu sparen. Das Problem sind dabei nicht die Fotografien, sondern der Aufwand für den Aufbau der Einrichtungen. Dieser Aufbau kostet Zeit, zudem landen viele der verwendeten Artikel anschließend auf dem Müll.

Darüber hinaus möchte IKEA in seinem Katalog länderspezifischen Vorlieben Rechnung tragen können, so dass in einem Teil der Auflage mehr dunkle Hölzer, in einem anderen mehr helle Hölzer zum Einsatz kommen. Am Computer sind solche Variationen leichter und schneller erstellt als durch den Auf- und Abbau vollständiger Interieurs.

Die ersten Versuche in diese Richtung startete IKEA im Jahr 2005: Damals wurde ein per Computeranimation (CGI) simulierter Stuhl in den Katalog eingeführt und es passierte – nichts! Niemand bemerkte, dass da ein Objekt nicht als Fotografie eingefügt worden war.

Wer seine Fähigkeiten in der Unterscheidung von Fotografie und 3D Visualisierung testen möchte, kann dies beim Wall Street Journal tun. Der Artikel dort, aus dem wir unsere Informationen für diesen Text bezogen haben, enthält ein kleines Quiz.

Die Abbildungen zu diesem Artikel sind natürlich echte Fotografien, aufgenommen in einem japanischen IKEA-Kaufhaus von midorisyu und gezeigt auf Flickr (CC BY 2.0). Und Sie wissen ja, dass Sie bei TimeRay Visualisierungen immer gut beraten sind, egal ob es um 3D Visualisierungen oder die High-End Bildbearbeitung von Fotografien geht.

Dieser Beitrag wurde unter 3D-Animation, Architektur, Fotorealismus abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.